Stressmanagement

Stress, Burnout und psychische Belastungen sind schon jetzt die „Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts“ (Weltgesundheitsorganisation). Doch jeder kann sich wirksam gegen diese Gesundheitsgefahr schützen – durch das richtige Stressmanagement. Ziel ist dabei, sich selbst resistenter gegen Stress und widerstandsfähiger gegen Belastungen zu machen – und eine erstklassige „Stress-Fitness“ zu entwickeln.

 

Was ist Stress? – Das Erbe des Säbelzahntigers

Stress ist nichts grundsätzlich Negatives. Ursprünglich war Stress ein Mechanismus, der vor Hunderttausenden von Jahren unser Überleben in der afrikanischen Savanne gesichert hat. Stress hat deswegen eigentlich auch nichts mit Arbeit zu tun, sondern mit Säbelzahntigern. Und Stress ist nur deshalb ein Problem für uns, weil unsere Welt von heute nicht mehr zu unserer Biologie von damals passt.

Resilienz

Resilienz beschreibt die Stärke mit Krisensituationen fertig zu werden und leitet sich vom lateinischen Wort „resilire“ ab, das ins Deutsche übersetzt so viel wie „abprallen“ heißt. Auch in der Physik gibt es den Begriff der Resilienz, da beschreibt er eine elastische Substanz, die selbst nach starker Deformation von selbst wieder in den ursprünglichen Zustand zurückkehrt. Im Leben jedes Menschen kommt es zu Situationen, in denen es so scheint, als würde die Welt sich von einem Moment auf den anderen aufhören zu drehen. Ursachen dafür können der Tod eines geliebten Menschen, das Ende einer Liebesbeziehung oder der Verlust des Arbeitsplatzes sein.

Manche von uns ist diese seelische Widerstandskraft von klein auf gegeben, andere müssen sie sich erst aneignen. Resiliente Menschen gelten als fröhlich, ausgeglichen, kreativ und anpassungsfähig. Sie verfügen über einen starken Charakter und einen großen Freundeskreis. Die gute Nachricht: Es ist nie zu spät die eigene Resilienz zu steigern.

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